Typographische Besonderheiten
Typographische Besonderheiten werden mittels des Attributs @rendition innerhalb des <hi>-Elements codiert. Die folgenden Werte entstammen weitgehend den Vorgaben des DTABfs.1
@rendition-Wert |
Bedeutung | gebendes Projekt |
|---|---|---|
| #c | zentrierter Text | DTABf |
| #et | eingerückter Text | DTABf |
| #et2 | zweifach eingerückter Text | DTABf |
| #et3 | dreifach eingerückter Text | DTABf |
| #g | Sperrschrift | DTABf |
| #majuskel | durchgängige Großschreibung | BAZ-GA |
| #minuskel | durchgängige Kleinschreibung | BAZ-GA |
| #mMM | Anstreichung am Rand | ehd |
| #right | rechtsbündiger Text | DTABf |
| #sub | Tiefstellung | DTABf |
| #sup | Hochstellung | DTABf |
| #u | unterstrichener Text | DTABf |
| #uu | zweifach unterstrichener Text | DTABf |
| #u3 | dreifach unterstrichener Text | BAZ-GA |
| #u4 | vierfach unterstrichener Text | BAZ-GA |
- Sowohl bei handschriftlichen als auch maschinenschriftlichen Briefen werden Einrückungen nicht exakt nachgebildet. Eine Einrückung zu Beginn eines Absatzes wird grundsätzlich nicht codiert. Mehrere unterschiedlich weite Einrückungen werden in Relation zueinander codiert. Zentrierung und Rechtsbündigkeit, die bei diesen Dokumenttypen vom Schreiber / der Schreiberin nur angedeutet werden konnten, werden einheitlich mit den Attributwerten
#cbzw.#rightcodiert.Beispiel 1. Beispiel: Einrückung am Absatzbeginn, zentrierter und rechtsbündiger Text 
Brief von Bernd Alois Zimmermann an Ernst Laaff, Köln 25.10.1952, Manuskript, AdK BAZ 5807
<opener> <lb /><hi rendition="#right">Köln, den <date>25.10.52</date></hi> <lb /> <lb /><salute><hi rendition="#c">Lieber, sehr verehrter Herr Prof. Laaff!</hi></salute> </opener> <p> <lb />Schönen Dank für die Übersendung der <rs type="artificialWork" ref="bazga:Z100494">Exerzitien</rs>. <lb />Bei meinen beiden letzten Besuchen bei <rs type="organisation" ref="bazga:Z500004">Schott</rs> hatte ich <lb />leider nicht das Glück, Sie anzutreffen. Das einemal - Anders als im DTABf vorgesehen, wird die Anzahl der Unterstreichungen dokumentiert. Ist ein Text mehr als zweimal unterstrichen, wird der Attributwert
#u3,#u4usw. vergeben. - Textpassagen in Majuskel- oder Minuskelschrift werden mit normierter Groß- und Kleinschreibung transkribiert und mit dem Attribut-Wert-Paar
rendition="#majuskel"bzw.rendition="#minuskel"versehen.Beispiel 2. Beispiel 
Telegramm von Bernd Alois Zimmermann an B. Schott's Söhne, Köln 18.12.1950, Typoskript, AdK BAZ 5794
<lb /><hi rendition="#majuskel">Erbitte Partitur Violinkonzert zwecks Vorlage NWDR Koeln = <lb />Zimmermann +</hi> - Stehen innerhalb eines Wortes Leerschritte zur Anzeige von Sperrdruck, wird das Wort ohne Leerschritte transkribiert und mit
hi rendition="#g"codiert. - Es können mehrere Attributwerte vergeben werden, zum Beispiel
rendition="#right #b".
1 Vgl. Kap.
Richtlinien zur Kodierung typographischer Besonderheiten, in: DTABf. Deutsches Textarchiv – Basisformat, hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 2011–2020, http://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/typogrAllg.html abgerufen am 16.9.2020 sowie für den Wert #mMM die Erweiterung in der edition humboldt digital: Kap.
Unterstreichung und Anstreichung am Rand, in: Richtlinien der edition humboldt digital, hrsg. von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften durch Ottmar Ette, Berlin 2018–2022, https://edition-humboldt.de/richtlinien/ediarum.BASE/DE/text/unterstreichung.html, abgerufen am 16.9.2020.
